Ausgabe vom 16.05.2026 Seite 42

Suchbegriffe 16.05.2026    42


Spurensuche in Worpswede 150 Jahre Paula Modersohn-Becker Paula Modersohn-Becker, eine der bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne, lebte, wirkte und starb im Künstlerdorf Worpswede. Ein Ortsrundgang bis zur Palette, auf der sie ihre letzte Farbe mischte. Wolfgang Stelljes Wenn das Wort Worpswede fällt, dann sagt jeder sofort: Paula Modersohn-Becker.“ Für Gästeführerin Mira Awad ist die Malerin das Aushängeschild der Künstlerkolonie nordöstlich von Bremen. „Alle nennen sie nur Paula, als wäre sie eine Freundin von uns.“ Die Künstlerin hat hierzulande eine große Fangemeinde. Vielen Besuchern ist sie vertraut, vor allem dank ihrer Briefe und Tagebuchnotizen. Spuren hat sie vor allem in Worpswede hinterlassen. Mira Awad startet die Spurensuche mit ein paar biografischen Rahmendaten. Von Dresden, wo Paula Becker vor etwa 150 Jahren − am 8. Februar 1876 − als drittes von sieben Kindern geboren wurde, siedelte die Familie 1888 nach Bremen über. Beim Besuch einer Tante in England entdeckte die damals 16-Jährige ihre Liebe zur Malerei. Mit 22 ging sie nach Worpswede und nahm privat Malunterricht bei Fritz Mackensen, dem Gründer der Künstlerkolonie. Kunstakademien waren zu dieser Zeit für Frauen noch ...