Ausgabe vom 16.05.2026 Seite 45

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Immer auf Augenhöhe Uschi Glas über Frauen, Männer und 60 Jahre im deutschen Filmgeschäft Vom Halbblut Apanatschi bis hin zu „Fack ju Göhte“: Uschi Glas ist eine deutsche Institution. Nicht nur als Schauspielerin, auch als Autorin ihrer Serienrollen hat sie dem Frauenbild der Republik den Stempel aufgedrückt. Wie hat die 82-Jährige ihren Weg von der Sekretärin zum Filmstar erlebt? Von Daniel Benedict Frau Glas, wussten Sie, dass Alice Schwarzer Sie in ihrem neuem Buch erwähnt? Das ist mir noch nicht zu Ohren gekommen. Es klingt kritisch. Sie wirft Ihnen eine Abgrenzung vom Feminismus vor: „Wie sagte Uschi Glas noch jüngst: Ich verteidige Frauen, aber ich bin keine Männerhasserin.“ Mit diesen Worten, schreibt sie, würden Sie sich vom Feminismus Ihrer „Freundin Alice Schwarzer“ abgrenzen. Sind Sie wirklich Freundinnen oder ist das Ironie? Wir kennen uns natürlich und wir haben uns in jungen Jahren auch mal schon ein bisschen gefetzt. Trotzdem herrscht da ein großer Respekt. Ich habe mich nie als ihre Gegnerin gesehen. Denn wie Alice werde ich mich immer für Frauen und Frauenrechte einsetzen, weil Frauen leider in vielen Bereichen auch immer noch benachteiligt sind. Wenn man das Vorabendprogramm der 1980er ...