Ausgabe vom 13.06.2026 Seite 17

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Ein Mural verschwindet Das ist das Schicksal der großflächigen Wandgemälde, „Murals“ genannt: Sie sind flüchtig, haben eine kurze Halbwertzeit. Heute noch prangen sie an der freien Hauswand, morgen schon werden sie – Zack! – zugebaut. So geht es derzeit auch dem Mural „Boys in the Hood“ des Künstlers Björn von Schulz an der Lingener Straße. Der Streetart-Künstler aus Münster hat das Mural 2021 gesprüht. Vorlage war ein Foto von sich und seinen Kumpeln in New York; zwei dieser Kumpel haben sich wiederum mit Murals in direkter Nachbarschaft verewigt. Verewigt? Eben nicht, wie man sieht. „Das ist uns von vorneherein klar: Die Murals sind vergänglich“, sagt Ingo Lanver, Vorsitzender des Vereins „Ems Side Gallery“, zu der das Mural gehört. Und wer weiß: Wenn das neue Haus in 100, 150 Jahren abgerissen wird, tauchen die „Boys in the Hood“ vielleicht wieder auf... Rapreger / Text: Homering Rheiner Emsig Fußball ist unser Leben! Oder: Buenos dias, Argentina! Und nicht zu vergessen: Wir sind schon auf dem Brenner! Kaum hatte die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA und Mexiko begonnen, schwelgten die Kollegen gestern Morgen in Erinnerungen. Es waren aber nicht die legendären ...