Ausgabe vom 12.05.2023 Seite 7

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RWE denkt an früheren Ausstieg Der Energiekonzern RWE hält sich die Option eines früher als geplant stattfindenden Braunkohleausstiegs offen. ?Wir stehen für Gespräche zur Verfügung?, sagte Finanzchef Michael Müller am Donnerstag bei der Präsentation der Quartalszahlen in Essen. Momentan fänden aber keine Gespräche diesbezüglich mit der Bundesregierung statt. Vergangene Woche hatten Berichte die Runde gemacht, dass RWE seine Bemühungen intensiviert, sich früher als geplant von dem Braunkohlegeschäft zu trennen. Der aktuelle Plan sieht den Ausstieg 2030 vor.Die Analysten der US-Bank Morgan Stanley hatten in einer Notiz nach Gesprächen mit RWE-Führungskräften auf einer Roadshow in den USA vermerkt, dass RWE seine Investoren um Vorschläge bittet, wie die Kraftwerke früher veräußert werden können, um den Wert für die Aktionäre zu steigern. Braunkohle gehört genau wie die Atomkraft zum sogenannten Nicht-Kerngeschäft von RWE. Sie machte 2022 rund zwölf Prozent des bereinigten operativen Gewinns aus. ?Wärmewende ohne soziale Kälte? CDU startet Kampagne gegen Heizungspläne der Ampel-Regierung Kalt ist es nicht, die Sonne scheint über dem Konrad-Adenauer-Haus. Und die Uhr an der Straße vor der CDU-Parteizentrale in Berlin zeigt kurz nach zwölf, als ...