Ausgabe vom 20.04.2024 Seite 5

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Zoff zwischen Baerbock und Netanjahu Berichte über Wortgefecht in Israel Ein Besuch bei Benjamin Netanjahu ist wie ein schweres Auswärtsspiel. Die Verteidigung muss stehen. In diesem Fall könnte Angriff die beste Verteidigung gewesen sein. Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock war in den vergangenen zwei Monaten zwei Mal beim israelischen Ministerpräsidenten. 120 Minuten Auge in Auge Mitte Februar, kurz vor der Münchner Sicherheitskonferenz. Und 90 Minuten in dieser Woche, knapp vor dem Treffen der G7-Außenminister auf der Mittelmeerinsel Capri. Es heißt, der britische Außenminister David Cameron, der gleichfalls einen Termin bei Netanjahu hatte, habe Baerbocks Klartext gelobt. Die deutsche Amtskollegin habe schon ?aufgeräumt?, bevor Cameron mit Netanjahu gesprochen habe. Baerbocks Mission: Netanjahu von einem nächsten schweren militärischen Angriff gegen die Hamas in Gaza abzuhalten, weil dies auf Kosten vieler unschuldiger Zivilisten gehen würde. Zudem wollte die deutsche Chefdiplomatin den israelischen Regierungschef davon überzeugen, den Konflikt mit Iran nicht durch einen Gegenangriff weiter anzuzünden.Dass Netanjahu laut werden kann, haben schon andere Gesprächspartner zu spüren bekommen. Nun sollen sich Netanjahu und Baerbock bei ihrem Gespräch ...