Ausgabe vom 24.03.2025 Seite 1

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Tödliche Motorradunfälle: Experten schlagen Alarm Zahlen in NRW im vergangenen Jahr deutlich gestiegen – ADAC fordert mehr Polizeikontrollen münster/Düsseldorf. Die Entwicklung bei den Unfallzahlen ist laut Experten besorgniserregend: Während 2023 noch 58 Motorradfahrer auf NRW-Straßen starben, kamen im vergangenen Jahr 86 Biker ums Leben. „Das ist eine erschreckende Bilanz“, sagt Michael Lenzen, Vorsitzender des Bundesverbands der Motorradfahrer, „und es gibt einen großen Handlungsbedarf.“ Gerade in den ersten Wochen des Frühjahrs kommt es oft zu Motorradunfällen. Das Risiko für motorisierte Zweiradfahrer, bei einem Unfall tödlich zu verunglücken, sei 20-mal höher als bei Autofahrern, sagt Kristin Zeidler, Leiterin der Unfallforschung der Versicherer, auf Anfrage unserer Redaktion. Laut NRW-Innenministerium sind rund 60 Prozent der Unfälle nicht auf Fremdverschulden zurückzuführen. „Bei Unfällen ohne Fremdbeteiligung verlieren Motorradfahrer meist auf kurvigen Streckenabschnitten die Kontrolle über ihr Fahrzeug, sie kommen von der Straße ab und stürzen“, sagt Roman Suthold, Verkehrsexperte beim ADAC. Unfallforscherin Zeidler spricht in diesem Zusammenhang von für die Situation ...