Ausgabe vom 24.03.2025 Seite 6

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Abruptes Ende „Tatort: Die große Angst“ (20.15 Uhr, ARD) Flirrende Hitze, eine schweißgebadete Gruppe Menschen eingepfercht in einer Gondel und eine schwangere Frau, die die Fassung verlor, was einen anderen Passagier das Leben kostete: Der neue „Tatort“ stieg mit einer gelungenen Szene ein, die klarmachte, dass dieser Fall ernst werden würde. Die Ermittler Franziska Tobler (Eva Löbau) und Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) hatten nun die Aufgabe, die flüchtige Nina Kucher (Pina Bergemann) und ihren Mann Sven (Benjamin Lillie) zu finden. Die Zeit drängte, denn Nina litt an einem Gehirntumor, der angeblich aufs Aggressionszentrum drückte und sie unberechenbar machte. Beim Vorgehen waren sich Tobler und Berg jedoch nicht einig, zudem herrschte zwischen ihnen dicke Luft, weil Tobler auf eine Beförderung hoffte, womit sie und Berg keine Partner mehr wären. Regisseurin und Drehbuchautorin Christina Ebelt verstand es, aus diesen Zutaten eine angespannte Atmosphäre zu kreieren und die Spannungsschraube im Laufe der Handlung immer weiter anzuziehen. Einzig das Ende kam sehr abrupt. Manch ein Zuschauer hätte nach der Ingewahrsamnahme der Kuchers sicherlich gern gewusst, wie es für sie weiterging. Und auch die Differenzen zwischen ...