Ausgabe vom 25.07.2025 Seite 21

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Aus eigener Not zur Innovation Gudrun Denker hat das „Alltagshelfer-Brett“ erfunden und will Betroffenen mehr Eigenständigkeit geben Linus Becker EMSDETTEN. Gudrun Denker mag es, die Dinge selbst anzupacken. Seit 20 Jahren ist sie als selbstständige Ergotherapeutin tätig und weiß daher um viele Probleme und Sorgen aus diesem Bereich. Auch eigene Herausforderungen führten sie vor sechs Jahren zu einer Idee, die kürzlich in die Tat umgesetzt wurde und nun offiziell auf den Markt ging: ein selbst entwickeltes, sogenanntes Alltagshelfer-Brett. Dieses Konstrukt soll allen Menschen zugutekommen, die aus welchen Gründen auch immer, motorisch eingeschränkt sind und nur mit einer Hand ihren Alltag bewältigen müssen. Wie schwierig das ist, weiß Gudrun Denker aus eigener Erfahrung: „Ich wurde an meiner starken Hand operiert und habe festgestellt, dass vorhandene Hilfestellungen auf dem Markt überhaupt nicht ausreichen, um mit einer Hand im Alltag klarzukommen. Dann musste ich eben selber was entwickeln.“ Herausgekommen ist ein mit vielen Löchern versehenes, zweiteiliges und sehr stabiles Brett, das mithilfe einer Kurbel aus- und eingefahren werden kann. „So kann ich alle Dinge sicher und hitzebeständig fixieren – etwa ...