Ausgabe vom 25.07.2025 Seite 22

Suchbegriffe 25.07.2025    22


Medienkonsum in Ferien begrenzen Für Verzicht von Tablet, Smartphone und Konsole sind Alternativen entscheidend Sommerferien − das bedeutet für viele Kinder und Jugendliche vor allem sechs Wochen ohne Stundenplan und Hausaufgabenstress, dafür mit viel Freizeit. Doch darin liegt auch eine Herausforderung: Oft steigt dann nämlich der Medienkonsum, und das kann problematisch sein. Denn, wenn Smartphone, Tablet und Spielkonsole „zum Hauptprogrammpunkt werden“, geht das zulasten von Schlaf, Bewegung und echten Sozialkontakten, warnt das Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG). Und das kann ungesund sein, auch für die Psyche. Zwar lässt sich nicht sagen, dass Gucken und Daddeln direkt krank machen. Aber es lasse sich weltweit eine zahlenmäßige Parallelentwicklung von Zunahme des Medienkonsums und der von sogenannten affektiven Störungen wie Angst oder Depressionen bei Kindern und Jugendlichen beobachten, so DZPG-Sprecherin Prof. Silvia Schneider. Dabei geht es in den Ferien vor allem auch um eines: Erholung. „Die Schulzeit ist für viele Jugendliche enorm getaktet und stressig. Schon das Ausschlafen kann eine echte psychische Entlastung sein“, so Hanna Christiansen, Professorin für Klinische Kinder- und ...