Ausgabe vom 10.01.2026 Seite 24

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Der „Domhof“ war ein Gerichtsplatz Historiker Sebastian Kreyenschulte fand neue Quellen zu Straßennamen im Dorf – Teil 2 NEUENKIRCHEN. Etliche alte Straßennamen aus dem Dorf sind seit Generationen vergessen. Niemand kennt sie mehr. Warum das so ist, welche alten Namen es außerdem gab und wie sie wieder zutage gefördert werden konnten, erklärt Historiker Sebastian Kreyenschulte, der die neuen Quellen zur Neuenkirchener Geschichte aufgetan hat. Heute folgt der 2. Teil. Wer die alten Straßennamen heute wiederentdecken will, muss nicht nur in den Archiven forschen, sondern auch ein wenig Glück haben. Insgesamt ließen sich elf alte Straßennamen im Dorf nachweisen. Wer das Ortszentrum mit seiner Kirche über die heutige Mesumer Straße erreichen wollte, befand sich damals zuerst „Am Stadtgraben“, der in die „Münsterstraße“ überging. Entschied man sich danach, ins Dorf, in die heutige Emsdettener Straße, abzubiegen, kam man auf den zweiteiligen Straßenzug „Am Domhof“, der wiederum in die Straße „Am Markte“ überging – dort, wo sich heute die Bronzeskulpturen der Ziegengruppe befinden und der alte Marktplatz lag. Wer dann erneut in Richtung der heutigen Rheiner Straße abbog, ...