Ausgabe vom 21.02.2026 Seite 21
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Infiziert vom Klezmer-Virus Die Gruppe âYankeleâ verbindet jüdische Musiktradition mit persönlicher Leidenschaft / Neue CD erschienen RHEINE. Einen Namen hatten sie zunächst nicht. Nur die Musik. Als sich im Herbst 2010 drei Musiker aus Rheine zusammentaten, war da vor allem diese eine gemeinsame Begeisterung: Klezmer. Stücke, die sie zuvor bei verschiedenen Gelegenheiten gespielt hatten, verbanden sie â und schlieÃlich auch miteinander. Dass daraus einmal ein festes Ensemble entstehen würde, ahnte damals noch niemand. âEinige von uns hatten vorher bei verschiedenen Gelegenheiten Klezmer-Stücke gespielt, und so haben wir uns dann irgendwie gefundenâ, berichtet Gründungsmitglied Matthias Werth von den Anfängen der Gruppe, die er inzwischen gemeinsam mit seiner Ehefrau Marita und drei befreundeten Rheinensern bildet. âMit der Zeit wurden wir bei Auftritten immer öfter gefragt, wie wir denn heiÃen. Wir haben ein Stück, das âYankeleâ heiÃt. Das bedeutet ,kleiner Josefâ und erinnert an einen der vielen Jungen, die einst in der heute untergegangenen Welt der jüdischen Viertel Osteuropas lebtenâ, erzählt Werth. Auch Ehefrau Marita Niggemann-Werth erinnert sich noch gut an den Moment, der sie ...
