Ausgabe vom 01.04.2026 Seite 4

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Berlin/Düs... Berlin/Düsseldorf. Die magische Zahl der Gesundheitsreform ist 66: So viele Maßnahmen schlägt eine Expertenkommission vor, um die Krankenkassen zu stabilisieren. Noch ist nicht klar, was aus dem Katalog umgesetzt wird und was nicht. Die Entscheidung liegt bei der Koalition. Um insgesamt mehr als 40 Milliarden Euro könnten die Kassen entlastet werden, in weiteren Jahren sogar mehr. Die größten Einsparpotenziale bis 2030 liegen dabei in der Begrenzung der Vergütungsanstiege etwa für Ärzte, was 16,6 Milliarden Euro bringen soll. Am zweitmeisten bringt es, wenn der Bund endlich die Beiträge von Bürgergeldbeziehern komplett übernimmt (zwölf Milliarden Euro). Den drittgrößten Beitrag soll die Pharmaindustrie mit einem Rabatt von 5,2 Milliarden Euro für Arzneimittel leisten. Die Krankenkassen selbst bleiben nahezu ungeschoren. Eine Übersicht über alle Maßnahmen:Stationäre Versorgung/Kliniken Krankenhäuser sind der größte Kostenblock der gesetzlichen Krankenversicherung. Entsprechend soll auch hier gespart werden. Die Begrenzung Neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NUB) bringt 2027 eine Einsparung von 0,1 Milliarden Euro und 2030 von 0,1 Milliarden Euro. Bei Eingriffen mit hohen Fallzahlen wie ...