Ausgabe vom 18.04.2026 Seite 23

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Sieben Monate quer durch Asien Hannah und Chris Vonderheide erzählen von der zweiten Etappe ihrer Weltreise RHEINE. Um 1.15 Uhr Taiwanischer Zeit beginnt plötzlich der Boden des Hotels von Hannah (33) und Chris (29) Vonderheide zu wackeln. Die beiden Rheinenser werden von einem Erdbeben mit der Stärke 5,5 auf der Richterskala geweckt; ab einer Stärke von Fünf wird ein Erdbeben richtig gefährlich. „Wir waren total hilflos, konnten nirgendwo hin“, erinnert sich Hannah noch gut an diese Nacht. Sie erzählt weiter: Der Boden bebte so stark, „dass wir umgekippt wären, wenn wir gestanden hätten.“ Drei Minuten dauerte das Beben, danach war es wieder still. „Wir wussten überhaupt nicht, wie wir uns in dieser Zeit verhalten sollten, wir hatten es ja nie gelernt.“ Seit fast schon einem Jahr sind die beiden schon auf Weltreise (unser Medienhaus berichtete), im September starteten Hannah und Chris Vonderheide die zweite Etappe, diesmal durch Asien. Dabei lernten die beiden andere Kulturen kennen, sahen einen Unterwasserwasserfall auf Mauritius und reisten durch die Wüste im Oman. Doch ein Erdbeben wollten sie eigentlich nicht erleben. Dass ein solches Naturereignis für Taiwan nicht ungewöhnlich ist, wusste das Paar zwar, ...