Ausgabe vom 21.07.2025 Seite 1

Suchbegriffe 21.07.2025    1


Nur wenige Patienten schauen in ihre E-Akte Gesundheitsdaten bereits für 70 Millionen Versicherte elektronisch erfasst berlin. Für wichtige Gesundheitsdaten wie Untersuchungsbefunde und Laborwerte haben die allermeisten gesetzlich Versicherten inzwischen eine elektronische Patientenakte (ePA). Millionen benutzen sie aber noch nicht selbst, um hineinzusehen oder sensible Angaben zu sperren. Bei der Techniker Krankenkasse (TK), den Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) und der Barmer mit zusammen gut 44 Millionen eingerichteten E-Akten werden derzeit rund 1,2 Millionen aktiv genutzt, wie die Kassen mitteilten. Verbraucherschützer fordern, dass rasch mehr nützliche Funktionen kommen. TK-Chef Jens Baas sagte: „Wir sind jetzt in der Phase, in der die ePA in der breiten Bevölkerung ankommen muss.“ Nur wenn die Akte gefüllt sei und sich im Alltag etabliere, könne sie ihr Potenzial für die Versorgung entfalten. Die ePA soll Daten bündeln und Doppeluntersuchungen vermeiden. Nach einer Reform der Ampel-Koalition haben 70 Millionen der gut 74 Millionen gesetzlich Versicherten seit Januar eine E-Patientenakte von ihrer Kasse bekommen. Wer keine möchte, muss aktiv widersprechen. Der Einsatz in Praxen und Kliniken wird derzeit bundesweit ausgedehnt. ...