Ausgabe vom 21.07.2025 Seite 15

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Ein sehr guter Begleiter für Jarno Mit Hörgeräten können Menschen Töne wahrnehmen, die sie sonst nicht hören würden Was sind denn das für Dinger an Jarnos Ohren? „Das werde ich immer mal gefragt“, erzählt der Junge. „Dann erkläre ich, dass ich nicht so gut hören kann und mir die Geräte dabei helfen.“ Schon seit er zwei Jahre alt ist, trägt Jarno Hörgeräte. Ohne sie würde der Neunjährige bestimmte Laute wie ein Ch, ein K oder ein S kaum oder gar nicht hören. Oft sehen Hörgeräte ein wenig aus wie Kopfhörer, die an die Ohren gehängt werden. Der größere Teil ist dann das Batteriefach. Es wird wie der Bügel einer Brille an der Ohrmuschel befestigt. Der kleinere Teil ist der, der beim Hören hilft. Er wird in das Ohr gesteckt. Dort verstärkt das Gerät den Schall, der von außen in das Ohr kommt. Dieser wird erst von einem empfindlichen Mikrofon aufgenommen. Dann wird er von einem Lautsprecher ins Ohr geleitet. Ob Kinder gut hören oder vielleicht ein Hörgerät brauchen, wird getestet, wenn sie noch Babys sind. „Wir messen dafür, wie die Sinneszellen im Ohr auf Töne reagieren“, erklärt Dorothe Veraguth. Sie ist Ärztin an einem Klinikum in Zürich in ...