Ausgabe vom 23.05.2026 Seite 16

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Den Fallschirm konnte er nicht mehr öffnen Neue Erkenntnisse zum Absturz des Jagdfliegers Hermann Sauter RHEINE. Fast 18 Jahre ist es her, dass im Oktober 2008 bei Bauarbeiten im Kloddenhook in Wadelheim die Überreste eines deutschen Jagdflugzeugs aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden wurden (unser Medienhaus berichtete). Ein stummes Zeugnis eines dramatischen Luftkampfes am 27. Dezember 1944 über Rheine, bei dem ein 19-jähriger Pilot ums Leben kam. Der Deutsche Hermann Sauter wurde damals, in der Endphase des Zweiten Weltkriegs, von einem alliierten Gegner abgeschossen, stürzte bei Wadelheim in der Nähe des Fliegerhorstes auf einen Acker und starb. Soweit die bekannten Fakten. Doch die Geschichte ist noch nicht auserzählt. Denn zum einen war die damalige Fundstelle offensichtlich nicht die Absturzstelle. Das hat der Sondengänger Sven Feldhoff aus Neuenkirchen herausgefunden. Nach der Sichtung alter Luftbilder und eigener Absuche mit einem Metalldetektor ist er sich sicher, dass der Fahnenjunker-Unteroffizier Hermann Sauter mit seiner Maschine vom Typ „Messerschmitt Bf 109“ auf einem Acker gegenüber der späteren Fundstelle des Flugzeugwracks niederging. Feldhoff wurde fündig: Er stieß im Erdreich auf mehrere Teile, die er nach eigenen ...