Ausgabe vom 23.05.2026 Seite 49

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Fremde Welt auf dem Wasser Der Tonle Sap in Kambodscha ist der größte See in Südostasien Eintauchen in eine der ungewöhnlichsten Wasserlandschaften Südostasiens: Das Leben am Tonle Sap ist geprägt von schwimmenden Dörfern und uralten Traditionen. Erkunden lässt sich alles per Boot. Carola Frentzen Straßen gibt es hier nicht: Stattdessen tuckern bunte Boote zwischen Häusern hindurch, Fischer stehen hüfttief im Wasser und ganze Dörfer scheinen zu schweben – auf meterhohen Stelzen. Eine Bootstour auf dem Tonle Sap entführt Besucher in eine fremde Welt, in der Wasser vollkommen den Alltag und den Takt bestimmt. Der größte See Südostasiens liegt nur eine Fahrstunde von Siem Reap entfernt. Die Kleinstadt mit internationalem Flughafen ist das Tor zu den weltberühmten Tempeln von Angkor – und gewissermaßen auch das Tor zum Tonle Sap. Hier im Zentrum von Kambodscha lässt sich eine Lebensweise entdecken, die aus der Zeit gefallen scheint – zugleich geht man am Tonle Sap aber auch mit der Zeit: Mehrere der schwimmenden Dörfer sind auf Touristen eingestellt. Besonders beliebt für einen Tagesausflug sind die Gemeinden Kampong Phluk und Kampong Khleang. Zum typischen Programm gehören Fahrten durch die Dörfer, ...