Ausgabe vom 08.07.2023 Seite 16

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Frische Luft statt Elterntaxi Landesverkehrswacht rät, die Sommerferien zum Einüben des Schulwegs zu nutzen RHEINE. Ob im Münsterland, in Westfalen oder im Rheinland: Elterntaxis vor Grundschulen sind ein tägliches Ärgernis. Viele Kinder werden heute von ihren Eltern bis vor das Schultor kutschiert, auch wenn der Schulweg nicht besonders lang beziehungsweise eine Elternhaltestelle eingerichtet ist.Die von Eltern genannten Gründe für diesen Fahrdienst sind vielfältig und reichen von Angst über keine Alternativen bis hin zu Zeitnot. ?Dabei ist bekannt, dass es für die Kinder besser ist, wenn sie zu Fuß zur Schule kommen?, sagt Klaus Voussem, Präsident der Landesverkehrswacht.Nur durch die Teilnahme am Straßenverkehr würden Kinder lernen sich in diesem zurechtzufinden. Außerdem tue Bewegung jedem Kind gut und fördere die Konzentration. Zudem gefährde der Autoverkehr andere Schüler, die zu Fuß oder mit dem Rad oder Roller unterwegs sind. ?Dass tolle Aktionen an Schulen, die das Zufußgehen fördern, meist schon nach einer kurzen Zeit bei den Eltern in Vergessenheit geraten, ist leider vielerorts eine Tatsache?, sagt Klaus Voussem.Um das Thema präsent zu halten, verteilt die Landesverkehrswacht über ihre lokalen Verkehrswachten aktuell 1300 Banner in ganz NRW. ...