Ausgabe vom 25.09.2025 Seite 15

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Stimmungstief durch Steuerpläne Die Stadt Rheine schlägt Steuererhöhungen vor – was die Politik vor der Wahl zu diesem Thema sagte RHEINE. Der Vorschlag der Stadt Rheine, die Steuern zu erhöhen, schlägt hohe Wellen in der Bürgerschaft und Wirtschaftswelt. Doch weder Inhalt noch Zeitpunkt kommen überraschend. Denn der Haushaltsplan wird immer im Herbst eingebracht – in diesem Jahr zufällig kurz nach der Kommunalwahl. Und dass an den Steuer-Hebesätzen gedreht werden soll, deutete sich schon vor zwei Jahren an. 2023 hatte die Stadt bereits eine Anhebung von Grundsteuer B und Gewerbesteuer vorgeschlagen, aber kurz vor Weihnachten zurückgenommen. Im vergangenen Jahr wollte sie dann die Gewerbesteuer anheben, weil durch die Grundsteuerreform gewerbliche Nichtwohngrundstücke tendenziell entlastet wurden. Doch die CDU/FDP-Mehrheit im Rat stimmte dagegen. Nun also ein neuer Anlauf: Vorgeschlagen ist eine Anhebung der Grundsteuer B (für bebaute oder bebaubare Grundstücke und Gebäude) von 760 v.H. auf 890 v.H. und eine Steigerung bei der Gewerbesteuer von 430 v.H. auf 490 v.H. (unser Medienhaus berichtete). Bürgermeister Peter Lüttmann und Kämmerer Mathias Krümpel begründeten in ihren Haushaltsreden am Dienstag in der ...