Ausgabe vom 25.09.2025 Seite 24

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Ernteüberfluss, der gern verteilt wird Die Obstretter sorgen in der dritten Saison dafür, dass Äpfel, Birnen und Co. nicht am Baum verfaulen WETTRINGEN. Die Erntezeit im Herbst ist stets eine Zeit der Fülle. In diesem Jahr besonders. Ob bei Erdäpfeln (Kartoffeln) oder bei echten Äpfeln am Baum, bereits jetzt ist von Rekordernten die Rede. Und auch in privaten Gärten und auf Streuobstwiesen hängen die Äste teils voll und tief herab. Ist es bereits in normalen Jahren schwer genug, all das Obst zu verarbeiten, dürfte dieses Jahr sogar herausfordernd werden beim Einmachen oder Verarbeiten der ganzen Äpfel, Birnen, Pflaumen und Co.. Besonders in hohem Alter oder mit körperlichen Einschränkungen. Doch bevor das Obst am Baum oder am Boden verfault und eben nicht genutzt wird, bietet eine Gruppe ehrenamtlich Aktiver die Rettung an. Wortwörtlich: Die Obstretter bestreiten aktuell ihre dritte Saison, ausgestattet mit Obstpflückern, Kisten und vor allem Freude an ihrer Arbeit. Seit Ende August ist die gemischte Gruppe bereits im Einsatz, etwa drei Mal pro Woche, jedes Mal anderthalb bis zwei Stunden, berichtet Marion Vogt, die die Obstretter koordiniert. Die Idee der Obstrettung erlebte Vogt erstmals in Steinfurt-Borghorst, wo die gebürtige ...