Ausgabe vom 07.03.2026 Seite 17
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Kampf gegen giftige Vorurteile Naturzoo will mit neuem Bereich für Aufklärung sorgen / Gabunviper ist der erste Einzug RHEINE. Die Gabunviper faucht. Naturzoo-Direktor Felix Husemann hat sie gerade für das Pressefoto ein wenig mit dem Haken berührt. âDie Schlange ist überhaupt nicht daran interessiert, ihr Gift zu verschwenden. Der primäre Zweck ist der Nahrungserwerb. Das Gift zu produzieren, ist für die Tiere echt anstrengend. Und deswegen versuchen die Tiere erst einmal alle möglichen Strategien, um einen zu warnen.â Am bekanntesten ist das Warn-Signal der Kobra, die ihr Nackenschild aufstellt. Die Gabunviper faucht. Das Tier kommt vom Tierpark Hellabrunn aus München. Es ist der Auftakt zu einem Bereich, den Husemann im Naturzoo schaffen will: einen Gift-Bereich. Platz dafür schafft der Zoo aktuell im Affenhaus. Husemann geht es dabei vor allem um Aufklärung. âIch habe schon an meiner alten Stelle im Zoologischen Garten Magdeburg Kurse für die Feuerwehr oder das Ordnungsamt gegebenâ, erzählt er. âEs geht darum zu zeigen, wie man mit den Tieren richtig umgeht, wie verhalten die sich.â Wissen, was im Ernstfall zu tun ist. Das will Husemann in Rheine auch einführen. Nach Meinung des Zoodirektors haben die ...
