Ausgabe vom 07.03.2026 Seite 42
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Italiens schönste Kurven Costa Amalfitana Ein frühlingshafter Autobummel entlang der aufregendsten Steilküste des Mittelmeers von Positano bis Ravello. Hans-Werner Rodrian Kann diese Schönheit wirklich sein? Kaum mehr als eine Autostunde von Neapel entfernt prickelt die Luft geradezu vom Duft der Zitronenbäume. Senkrecht fallen die Monti Lattari ab ins blaue Meer und formen die spektakuläre Kulisse der Amalfiküste, seit 125 Jahren Refugium für Künstler und Lebenskünstler. Kein Wunder, dass die Italiener diese Felslandschaft Costiera Divina nennen â göttliche Küste.GroÃe Reisebusse müssen drauÃen bleiben. Auch für Wohnwagengespanne senkt sich tagsüber kurz hinter Sorrent der Schlagbaum. Wer die KüstenstraÃe unter die Räder seines eigenen oder eines Mietwagens nimmt, der merkt bald, warum. 50 Kilometer lang führt das 1850 eröffnete Asphaltband wie ein Ziegenpfad über Positano und Amalfi bis Vietri sul Mare. Kaum hat man inmitten von Zitronengärten die Passhöhe erreicht, gibt es diesen einen, ganz besonderen Moment: Das tiefblaue Meer ist erstmals zu sehen, die StraÃe wird enger und enger und hangelt sich dann wie ein Freeclimber am Fels entlang. Jede Biegung bietet neue Sensationen. Klippen steigen ...
