Ausgabe vom 21.03.2026 Seite 1

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Geplante Castor-Transporte kosten 150 Millionen Euro Atommüll soll kommende Woche über die Autobahn 31 nach Ahaus kommen Münsterland. Die unmittelbar bevorstehenden Transporte mit hochradioaktivem Atommüll durch NRW ins Münsterland werden nach Angaben der Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) mindestens 150 Millionen Euro kosten. Deren technische Geschäftsführerin, Beate Kallenbach-Herbert, nannte diese hohe Summe bei einer Bürgerinformation in Ahaus (Kreis Borken). Die Ausgaben für den begleitenden Polizeieinsatz über die Autobahnen seien in diesem Betrag noch nicht enthalten, hieß es. Derweil verdichten sich die Anzeichen, dass der erste von insgesamt 152 Castor-Transporten vom Forschungszentrum in Jülich zum Brennelemente-Zwischenlager in Ahaus in den kommenden Tagen starten wird. Das genaue Datum unterliegt der Geheimhaltung. Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz nannte den kommenden Dienstag (24. März) als möglichen Starttermin. Die Behälter mit rund 300.000 Brennelementkugeln sollen einzeln als Schwerlasttransporte mit Spezial-Lkw nach Ahaus gebracht werden. Ebenso wie das Datum wird die Route mit Blick auf mögliche Sabotageakte geheim gehalten. Fakt ist, dass die Behälter mit ...