Ausgabe vom 09.02.2026 Seite 5
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IW: Krisen kosteten eine Billion Euro köln Die ökonomischen Kosten der Dauerkrisen in Deutschland summieren sich nach IW-Schätzungen inzwischen auf fast eine Billion Euro. Für die sechs Jahre seit 2020 ergebe sich ein Ausfall am preisbereinigtem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von insgesamt 940 Milliarden Euro, rechnet das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) vor. Je Erwerbstätigen entspreche dies einem Wertschöpfungsverlust von deutlich mehr als 20.000 Euro infolge von Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg und der konfrontativen Politik der USA. Ein Viertel der gewaltigen Gesamtsumme entfällt den Berechnungen zufolge auf das von Zollkonflikten mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump geprägte vergangene Jahr. Amtlichen Zahlen zufolge schrammte die deutsche Wirtschaft 2025 knapp am dritten Jahr ohne Wirtschaftswachstum in Folge vorbei, die Wirtschaftsleistung legte real um 0,2 Prozent zu. âDie laufende Dekade ist bislang von auÃergewöhnlichen Schocks und gewaltigen ökonomischen Anpassungslasten geprägt, die mittlerweile das Belastungsniveau früherer Krisen deutlich übertreffenâ, ordnet IW-Forscher Michael Grömling ein. Um die WirtschaftseinbuÃen zu berechnen, hat IW-Forscher Grömling den ...
