Ausgabe vom 09.02.2026 Seite 11

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Gerüstet für die besten Teams der Welt Eishockey: Deutschlands Fahnenträger Leon Draisaitl trotz Flugstress und Zeitverschiebung Mailand. Leon Draisaitl saß entspannt da. Er trug bei der Pressekonferenz am Samstag eine Strickmütze, weit in die Stirn gezogen. Es war sein erstes Wochenende bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina. Am Freitag war der deutsche Eishockey-Star in Italien angekommen, von Edmonton war er über Montreal nach Mailand geflogen. Eine strapaziöse Reise, zumal er einen Tag zuvor noch mit den Oilers in Calgary gespielt hatte. An Flüge aber ist Draisaitl in der nordamerikanischen Profiliga NHL gewöhnt, an verschiedene Zeitzonen auch. Die Umstellung an die europäische Zeit aber ist auch für ihn eine Herausforderung. Draisaitl hatte es eilig. Er musste früher als seine acht Eishockey-Kollegen aus Nordamerika in Italien sein. Er durfte am Freitagabend die deutsche Fahne ins Mailänder San-Siro-Stadion tragen. Es sei ein besonderer Moment für ihn gewesen, sagte der 30-Jährige, eine große Ehre. Da nahm er auch die Strapazen einer kurzfristig geplanten Anreise in Kauf. Draisaitl war von der Öffentlichkeit und innerhalb des deutschen Teams zum Fahnenträger gewählt worden. In Predazzo führte Katharina ...