Ausgabe vom 09.02.2026 Seite 15
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Sorge vor einem Investitionsstau Stadt kann vorgesehene Mittel für Gebäudeunterhaltung aus dem Haushalt erneut nicht voll ausgeben RHEINE. Die Stadt befindet sich in einem Dilemma: Seit Jahren werden im Haushalt Mittel für Erhaltung und Sanierung der städtischen Gebäude, vor allem der Schulen, eingesetzt, aber durch die unterschiedlichsten Gründe (Personalengpässe, fehlende Ausschreibungsangebote, etc.) können die Quoten und Mittel nicht erreicht werden. Das ist in diesem Jahr nicht anders. âIch halte es für ausgeschlossen, dass wir die 5,633 Millionen Euro aus dem Haushaltsplan 2026 in diesem Jahr noch verausgabenâ, sagte Raimund Gausmann im Ausschuss für Schule, Bildung und Sport. Der Grund: Die späte Beschlussfassung, dadurch stehen die Mittel erst im Juni zur Verfügung. 2,1 Millionen Euro, schätzte Rheines Beigeordneter, müsse man abziehen. Damit blieben 3,533 Millionen Euro. Zusammen mit den Rückstellungen aus 2025 kommen mehr als sechs Millionen Euro zusammen. âIch bin für Offenheit und Klarheit: Wenn wir diese sechs Millionen Euro schaffen, dann wäre ich schon zufriedenâ, sagte Gausmann. Statt der empfohlenen 1,2 Prozent des Gebäudeneubauwertes (rund 630 Millionen Euro) in Rheine wurden 2025 nur ...
