Ausgabe vom 30.04.2025 Seite 9

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Schweizer Fechter entschuldigen sich Nach dem Eklat um eine Geste im Zusammenhang mit Israel haben vier Schweizer Nachwuchsfechter für ihr Fehlverhalten bei der U23-EM öffentlich um Entschuldigung gebeten. „Wir möchten unser Handeln erklären und unser Bedauern ausdrücken“, schrieb das Quartett bei Instagram. Nach dem Silber-Gewinn im Teamwettkampf hinter Israel hatten sich Ian Hauri, Théo Brochard, Jonathan Fuhrimann und Sven Vineis bei der Siegerehrung auf dem Podest nicht wie die anderen Medaillengewinner in Richtung der israelischen Flagge gedreht. Das hatte in Israel und in der Schweiz für viel Kritik gesorgt. Dass sie sich am Samstag bei der WM in Tallinn nicht der israelischen Flagge zugewandt hätten, habe jedoch „keinen politischen Hintergrund und hatte nichts mit einer Missachtung Israels zu tun“, schrieben die Degenfechter in dem Beitrag, den auch der Schweizer Verband Swiss Fencing veröffentlichte. Vielmehr hätten die Sportler „unserer Trauer und unserer Empathie mit Blick auf das große menschliche Leid der Zivilbevölkerung, von dem in diesem Konflikt alle Seiten betroffen sind“, Ausdruck verleihen wollen.TV-Tipp TV-Tipp Snooker: Weltmeisterschaft, Viertelfinale aus Sheffield (11 bis 14 Uhr, 15.30 bis ...